Erheben Sie Ihre Stimme, um die in den Bischofskonferenzen von Deutschland und Österreich verbundenen Kardinäle und Bischöfe auf ihrem Weg der Nachfolge Christi und der Treue zum Hl. Vater und der Tradition der Hl. Katholischen und Apostolischen Kirche zu unterstützen.


Wir wollen katholisch bleiben!

Nicht nur die Priester vor Ort in den Pfarreien, sondern auch die Kardinäle und Bischöfe stehen unter dem aggressiven Druck der "öffentlichen Meinung". Ängstlich sein ist menschlich.

Die Aussagen einer Bischofskonferenz beruhen auf der mehrheitlichen Meinung dieses Gremiums. In ihrer Gesamterscheinung zeigen sich die Bischofskonferenzen Deutschlands und Österreichs immer weider im öffentlichen Widerspruch zum Hl. Vater in Rom und zur überlieferten Lehre der Kirche. Das läßt vermuten, dass die Mehrheit der dort tätigen Kardinäle und Bischöfe in einem gewissen Verhältnis des Ungehorsams mit dem Hl. Stuhl lebt und wirkt. Wir wollen nicht beurteilen, warum.

Zum Ungehorsam die folgenden unsortierten Gedanken:

Im Ungehorsam wurden einfach Tische in Kirchen hineingestellt, obwohl ein Altar vorhanden war, um immer dort die Hl. Messe zum Volk zu feiern. Wem das nicht gefiel, hatte den Mund zu halten, sonst wurde er rüde abgekanzelt. Oder er konnte gehen. Was dann auch viele taten.

Im Ungehorsam wurde die Handkommunion eingeführt. Anschließend wurde der Hl. Vater solange erpresst, bis er eine Ausnahme erlaubte, die heute als Normalfall angesehen wird, so dass heute manche Priester die Mundkommunion sogar verweigern.

Im Ungehorsam wurden Sitzmesen, Kuschelmessen, Jugendmessen, Faschingsmessen usw. eingeführt, anstatt das hl. Opfer der Erlösung darzubringen. Wer dort nicht hingehen wollte/will, galt/gilt als Spalter.

Im Ungehorsam wurden, trotz ausreichend vieler verfügbarer Jungen, Mädchen an den Altar geholt. Danach wurde wiederum der Hl. Vater erpresst, woraufhin sich die Modernisten selbst eines "vorauseilenden Gehorsams" belobhudelten. Formaljuristisch konnte das Verbot nicht aufgehoben werden, ist es bis heute auch nicht und gilt nur im "Geiste des Konzils" als erledigt.

Im Ungehorsam wurde die Kommunionpatene abgeschafft und wird bis heute das entsprechende neuere diesbezügliche Dokument aus dem Vatikan ignoriert.

Im Ungehorsam wird der Gebrauch des Lateins gegen den ausdrücklichen Wunsch der Konzilsväter unterlassen! Auch hier passen Konzilsbeschlüsse nicht ins Konzept und werden daher ignoriert.

Im Ungehorsam gegen z.B. ein ausdrückliches Dokument der Glaubenskongregation wurde und wird im Gottesdienst profane und banaleMusik gespielt.

Im Ungehorsam werden Kirchen für schrille pseudochristliche Happenings in Diskotheken umgewandelt.

Im Ungehorsam gegen "Humanae vitae" wurden die "Königsteiner Erklärung" und die "Maria-Troster Erklärung" verabschiedet, wodurch auch ein großer Teil des Priester- und Ordensnachwuchses "verhütet" und in der Folge abgetrieben wurde (und noch wird).

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Darüber hinaus treten einzelneVertreter der diözesanen Teilkirchen in den Medien derart in Erscheinung, dass sie damit die Autorität des Hl. Vaters und die Einheit der Kirche empfindlich angreifen. Sie maßen sich an, dem Hl. Vater in seinen Kompetenzbereich hinein Vorschriften zu machen, anstatt Meinungsverschiedenheiten in der Art zu regeln, wie es anständig und notwendig ist, nämlich unsichtbar für die Öffentlichkeit. Sie betreiben einen "Auswahlglauben", indem sie sich nur auf Zeitabschnitte beziehen, in denen zweifelhafte und irrige Meinungen ausgelebt wurden.

Die Aussagen dieser offiziellen Vertreter der deutschen und österreichischen katholischen Kirche - über die Kirche in anderen Ländern lassen wir uns jetzt hier nicht aus - sind dazu geeignet, den Glauben mehr und mehr "beliebig" zu machen, so wie es die "öffentliche Meinung" wohl will. Eine Angleichung, ja sogar Anbiederung, an die Gedankenwelt der reformierten Gemeinschaften - z.B. durch die Praxis der neuen Messe - läßt sich nicht von der Hand weisen, und stellt noch das kleinere Übel dar. In einer Zeit, in der die reformierten Gemeinschaften in ihren äußeren Gebärden und Riten immer mehr katholisch scheinen, werden katholische Teilkirchen in ihrem inneren Selbstverständnis immer protestantischer. Letztendlich zielt dieser Prozess darauf ab, alle Religionen gleich gültig und damit gleichgültig zu machen und zur Privatsache zu degradieren.

Das kann so nicht hingenommen werden!

Wir wollen daher mit unserem Bekenntnis den Kardinälen und Bischöfen zeigen, dass die öffentliche Meinung nicht unsere Meinung ist, und wir lieber Anfeindungen der Feinde der Kirche in Kauf nehmen, als der Kirche gegenüber ungehorsam zu werden.

Doch was ist, wenn sich nichts ändert?

Das System der Rätekirche finanziert sich durch die Einnahmen des rein staatlichen Kirchensteuerzahlvereins. Ein Austritt aus diesem Kirchensteuerzahlverein allein bedingt noch nicht die Exkommunikation! Die von diesem Geldtropf abhängigen diözesanen Teilkirchen haben natürlich aus Überlebensangst eine andere Meinung. Die Exkommunikation erfordert aber eine explizite Aufkündigung des Glaubens gegenüber der Kirche. Ein Austritt aus diesem Kirchsteuerzahlverein könnte also als legitimes Mittel betrachtet werden, den Sumpf trocken zu legen - legitim aber nur dann, wenn wenigstens im gleichen Umfang finanzielle Mittel an wirklich katholische Personen und Gruppen regelmäßig gespendet werden.